Unsere Leistungen Praxis für Ergotherapie

Pädiatrie

Im pädiatrischen Bereich behandeln wir Kinder mit:

  • Wahrnehmungsverarbeitungsstörungen
  • Allgemeinen Entwicklungsverzögerungen
  • Koordinationsstörungen in der Grob- und Feinmotorik
  • Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen (AD(H)S)
  • Verhaltensstörungen
  • Autismus
  • Körperlichen und geistigen Behinderunge

Unseren ergotherapeutischen Befund erstellen wir z.B. durch:

  • Elterngespräche
  • Anamnestische Erhebungen
  • Informationen zum sozialen Umfeld
  • Gezielte Beobachtungen des Kindes
  • Standardisierte Tests wie z. B. FEW2 bzw. DTVP2, ET6-6, M-ABC-2, DES-Skalen, Händigkeitsprofil, d2 Test, COPM, COSA, SDQ, u.a.

Dieses ist Grundlage für die Behandlung.

Die Behandlungsziele werden gemeinsam mit den Eltern und wenn möglich mit den Kindern besprochen.

Unsere Behandlungsmethoden und Konzepte sind u. a.:

  • Sensorische Integrationstherapie (SI)
  • Ergotherapeutisches soziales Kompetenztraining (EST)
  • Aufmerksamkeitstraining (Attentioner nach Jacobs)
  • Visuelles Wahrnehmungstraining (M. Frostig)
  • Marburger Konzentrationstraining
  • Neurofeedback

Um das Kind zusätzlich in seinem sozialen Umfeld zu unterstützen und die Ziele und den Verlauf der Behandlung zu überprüfen ist uns der regelmäßige Austausch mit Eltern und weiteren Bezugspersonen wie Lehrern, Erziehern, Ärzten und Therapeuten wichtig.

Orthopädie / Traumatologie

Wir behandeln mit Präventivmaßnahmen bei

  • einseitiger beruflicher Belastung
  • Fehlbehaltungen
  • Inoperativem Krankheitsbild
  • Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises
  • Durchblutungsstörungen
  • Arthrose
  • Nervalen Störungen
  • Verbrennungen

Wir behandeln postoperativ

  • Dupuytrensche Kontraktur
  • Ganglion
  • Frakturen
  • Sehnenverletzungen
  • Karpaltunnelsyndrom
  • Amputationen
  • Komplexe Verletzungen

Unsere Behandlung richtet sich nach der individuellen Persönlichkeit des Patienten. Ihre Ziele sind unsere Ziele.

Der Patient erhält von uns ein Alltagstraining für die täglich zu verrichtenden Aufgaben. Bsp.: Besteckbenutzung, Öffnen von Dosen, Flaschen, Stiftbenutzung. Dabei erhält der Patient eine Gelenkschutz- und Hilfsmittelberatung.

Der Schienenbau ist ein wichtiger Bestandteil unseres Therapieangebotes. Dabei können Sie auf das Fachwissen von Frau Rümpel vertrauen. Sie fertigt mit großer Sensibilität statische und dynamische Schienen.

Danach wenden wir folgende therapeutische Maßnahmen an:

  • manuelle Mobilisationstechniken
  • Oedemreduzierende Regulationstechniken
  • Kontrakturprophylaxe
  • Lymphdrainage
  • Narben- und Schmerzbehandlung
  • Alltagsorientiertes Funktions- und Sensibilitätstraining

Psychiatrie / Gerontopsychiatrie

In den Bereichen Psychiatrie und Gerontopsychiatrie behandeln wir Patienten aller Altersstufen mit:

  • Endogenen Psychosen (Schizophrenien, Zyklothymien, affektiven Psychosen und Depressionen)
  • Exogenen Psychosen (Alzheimer, HOPS, vaskuläre Demenzen usw.)
  • Neurosen (Angstneurosen, depressive Neurosen)
  • Borderline-Störungen

Unseren ergotherapeutischen Befund erstellen wir z.B. durch:

  • Gespräche mit dem Patienten und seinen Angehörigen
  • COPM
  • Frankfurter Beschwerdebogen
  • MMST
  • DEMTEC

Die Behandlungsziele der Ergotherapie liegen in den oben genannten Bereichen vorwiegend in der:

  • Tagesstrukturierung
  • Verbesserung kognitiver Fähigkeiten (Vermeidung von schnellem Abbau)
  • Verbesserung der psychischen Grundfunktionen (Antrieb, Motivation, Belastbarkeit, Flexibilität, Ausdauer, Selbstständigkeit)
  • Förderung des Realitätsbezuges
  • Verbesserung in der Kontakt- und Beziehungsfähigkeit
  • Förderung der Selbst- und Fremdwahrnehmung
  • Entwicklung von Bewältigungsstrategien
  • Selbstständige Lebensführung
  • Integration und Reintegration in den Beruf und in die soziale Umwelt

Unsere Behandlungsmethoden und Konzepte sind u. a.:

  • Handwerk und Gestaltung
  • Kommunikation über Interaktion
  • Training der Alltagsaktivitäten (ATL)
  • Realitätsorientiertes Training (ROT)
  • Computerunterstützte Hirnleistungstrainings wie z.B., COGPAK, Fresh Minder u.a.
  • Rollenspiel

Neurologie

Im neurologischen Bereich behandeln wir überwiegend Erkrankungen des ZNS wie z. B.:

  • Apoplex (Schlaganfall)
  • Morbus Parkinson
  • Multiple Sklerose (MS)
  • Ataxien
  • Schädel-Hirn-Verletzungen
  • Tumore

Nach einer individuellen Befunderhebung werden gemeinsam mit dem Patienten und/oder dessen Angehörigen die Behandlungsziele auf die jeweiligen Bedürfnisse des Patienten abgestimmt. Um diese Ziele zu erreichen, kommen verschiedene Behandlungsmaßnahmen bei uns zum Einsatz:

  • Sensomotorisch-perzeptive Behandlung
  • Motorisch-funktionelle Behandlung
  • Psychisch-funktionelle Behandlung
  • Hirnleistungstraining
  • Thermische Behandlungen

Unsere Behandlungsmethoden und Konzepte sind u. a.:

  • Bobath (NDT)
  • Neurophysiologisches Training nach Verena Schweizer, Rigling
  • Computerunterstützte Hirnleistungstrainings wie z.B., COGPAK, Fresh Minder u.a.
  • Neurofeedback
  • Handwerkliche Techniken
  • ATL (Training der Alltagsaktivitäten)
  • Hilfsmittelberatung, Handhabung und Versorgung
  • Angehörigenberatung

Linkshänder-Beratung

Im ergotherapeutischen Bereich kann der Linkshänder-Berater behandlungsunterstützend und beratend tätig werden.

  • Graphomotorisches Training
  • Verbesserung der manuellen Geschicklichkeit
  • Beratung (adaptiert auf die Bedürfnisse des Linkshänders)
  • Versorgung mit Linkshändermaterial

Weitere Tätigkeitsbereiche in der Linkshänder-Diagnostik und -Beratung nach der Methodik von Frau Prof. Dr. Elke Kraus:

  • Händigkeitsuntersuchungen mit Tätigkeitsbeobachtungen und Befunderhebung
  • Fragebogen zur Bestimmung der Händigkeit
  • Primär und Sekundärfolgen der Umschulung der Händigkeit
  • Beratung bzgl. Rückschulung der Händigkeit bei Kindern und Erwachsenen - Chancen und Gefahren
  • Schreibhaltungstraining
  • Allgemeine Beratung von Eltern, Kindern, Lehrern, Erziehern

Die Kostenübernahme muss individuell geregelt werden. Bitte besprechen sie dies mit uns.

Neurofeedback

Neurofeedback ist eine wissenschaftlich anerkannte Methode zur Messung und Verbesserung der Gehirnaktivität. Die Gehirnaktivität ist über unsere Sinne nicht wahrnehmbar und kann durch Messgeräte sichtbar gemacht werden. Beim Neurofeedback werden verschiedene Leistungen des menschlichen Gehirns auf der Basis des Elektroenzephalogramms (EEG) dargestellt. Durch die Optimierung der Hirnströme sollen die Wahrnehmung, das Denken, die Aufmerksamkeit, das Verhalten und das Wohlbefinden nachhaltig positiv beeinflusst werden.

Mit drei bis acht Sensoren, die am Kopf des Anwenders befestigt sind, werden die Hirnströme abgeleitet und auf einem Monitor eines Computers sichtbar gemacht. Außerdem werden verschiedene Animationen genutzt um die positiven Veränderungen der Hirnaktivität rückzumelden (Feedback).

Durch diese Erfolgmeldungen lernt der Patient die verbesserte Hirnaktivität immer schneller und anhaltender zu erreichen. Dem Gehirn werden dabei keinerlei Impulse zugeführt, es wird ausschließlich die augenblickliche Hirnaktivität gemessen und zurückgemeldet. Die Effekte des Neurofeedbacktrainings halten nach regelmäßigem Training über mehrere Monate an und werden, ähnlich wie Fahrradfahren und Schwimmen, nicht wieder verlernt.

Eine Sitzung dauert mit allen Vorbereitungen ca. 60 Minuten und im Regelfall sind 20-40 Behandlungen notwendig. Es sind bisher keine Nebenwirkungen bekannt. Neurofeedback ist in der Behandlung von AD(H)S, Migräne, Schlafstörung und einer Vielzahl weiterer Krankheiten vom Schulalter bis ins hohe Alter erfolgreich möglich.

Biofeedback

Biofeedback und Neurofeedback sind wissenschaftlich etablierte und fundierte Verfahren der Schulmedizin. Die Wirksamkeit ist von Studien belegt und zählt z.B. beim Kopfschmerz zurzeit als wirksamste Behandlungsmöglichkeit. Mit Hilfe von Messgeräten und einem Computer werden Körperprozesse sichtbar und bewusst gemacht. Das Hauptziel des Biofeedbacks ist die Entwicklung von Selbstkontrolle über körperliche Vorgänge.

Es werden körperliche Funktionen kontinuierlich zurückgemeldet (z.B. optisch oder akustisch) und positive Änderungen dieser Körperfunktionen verstärkt, sodass die Patienten lernen, die Körperfunktionen zu beeinflussen. Es können folgende Körperfunktionen beeinflusst werden:

  • die Muskelaktivität
  • die Herzrate
  • der Blutdruck
  • die Schweißdrüsenaktivität als allgemeines Maß für autonome Erregung
  • die Haut-und Körpertemperatur
  • die elektrophysiologischen Prozesse des Gehirns
  • die periphere Durchblutung
  • der Durchmesser von Blutgefäßen
  • die Atemfunktion

Bio- und Neurofeedback kann ohne Alterseinschränkung angewendet werden und bietet nach relativ kurzer Therapiedauer langanhaltende Erfolge. Erste Erfolge werden oft schon nach 5-10 Anwendungen spürbar.